Manchmal will man schreien. So laut schreien, dass alle Gläser im Umkreis von einem Kilometer zerbersten. Wie in alten Filmen, wenn der Sopran ans Werk geht, denn Scherben bringen Glück. Manchmal will man schreien. Schreien, weil einen die Verzweiflung und das Nichtssagende der Gespräche in die Verzweiflung treibt, weil man will, dass einmal alle zuhören, wenn man sich schon auf einem Silbertablett serviert. Und manchmal will ich schreien. Schreien, weil du mich auslachst, weil ich mit meinem Leben etwas anfangen will, weil ich versuche wenigstens ein bisschen ein guter Mensch zu sein und ich weiß, ich bin nicht besonders gut darin, aber ich bin ja noch jung. Ich kann ja noch lernen. Und deshalb frage ich in dein Lachen hinein, warum wir überhaupt hier sind, wenn wir deiner Meinung nach sowieso keinen Zweck haben. Und du sagst mit einem Schulterzucken und dieser lockeren, legeren Stimme „Einfach leben“. Da will ich nicht mehr schreien. Da will ich weinen. Und ich frage mich, warum manche Menschen ohne Flügel geboren werden. Wenn du Leben willst, dann musst du Leben wollen. Das geht eben nicht einfach so, Leben ist nicht das, was wir tun, wenn wir einfach auf die Welt gespuckt werden. Leben ist der Schneeflockentanz, für Extreme auch barfuß. Leben ist Malen nach Zahlen und auch ohne Karos. Leben, das sind Erdbeeren. Frisch gepflückt vom Strauch. Leben, das sind Küsse auf den Mund und den Bauch. Sternenglanz und Lichtermeer, Fußspuren im sonnenwarmen Teer. Rote Lippen. Fingerspitzen, die den Wiederstand stibitzen. Weißer Glanz auf dunkler Straße. Leben.
Manchmal will man schreien. So laut schreien, dass alle Gläser im Umkreis von einem Kilometer zerbersten. Wie in alten Filmen, wenn der Sopran ans Werk geht, denn Scherben bringen Glück. Manchmal will man schreien. Schreien, weil einen die Verzweiflung und das Nichtssagende der Gespräche in die Verzweiflung treibt, weil man will, dass einmal alle zuhören, wenn man sich schon auf einem Silbertablett serviert. Und manchmal will ich schreien. Schreien, weil du mich auslachst, weil ich mit meinem Leben etwas anfangen will, weil ich versuche wenigstens ein bisschen ein guter Mensch zu sein und ich weiß, ich bin nicht besonders gut darin, aber ich bin ja noch jung. Ich kann ja noch lernen. Und deshalb frage ich in dein Lachen hinein, warum wir überhaupt hier sind, wenn wir deiner Meinung nach sowieso keinen Zweck haben. Und du sagst mit einem Schulterzucken und dieser lockeren, legeren Stimme „Einfach leben“. Da will ich nicht mehr schreien. Da will ich weinen. Und ich frage mich, warum manche Menschen ohne Flügel geboren werden. Wenn du Leben willst, dann musst du Leben wollen. Das geht eben nicht einfach so, Leben ist nicht das, was wir tun, wenn wir einfach auf die Welt gespuckt werden. Leben ist der Schneeflockentanz, für Extreme auch barfuß. Leben ist Malen nach Zahlen und auch ohne Karos. Leben, das sind Erdbeeren. Frisch gepflückt vom Strauch. Leben, das sind Küsse auf den Mund und den Bauch. Sternenglanz und Lichtermeer, Fußspuren im sonnenwarmen Teer. Rote Lippen. Fingerspitzen, die den Wiederstand stibitzen. Weißer Glanz auf dunkler Straße. Leben.
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