
Mit dir im Bett liegen, abends. Das Gesicht an deinem Ort zwischen Arm und Brust vergraben, deine Finger spielen mit meinen Haaren, dein Herz schlägt mir entgegen. Die Decke weit über die Nase gezogen, die Kälte von Draußen wird durch die Wärme von innen verdrängt. Nicht reden, einfach so daliegen und sich fühlen und atmen. Die Zeit, der Stress, der Streit, die Angst, das Leben und die Menschen bleiben draußen. Was bleibt sind du und ich und dieses Gefühl. Dieser Moment. Deinen Atem hören und vor Erschöpfung und Müdigkeit immer kurz wegnicken, für Sekundenbruchteile die lustigsten Sachen träumen und lachend wieder aufwachen und du wunderst dich, grinst. Ich versuche zu erklären, mir fehlen die Worte, kichern und dann schweigen. Genießen. Riechen. Schmecken. Die Augen geschlossen. Nur zwischendurch manchmal blinzeln. Um sicher zu gehen, dass das noch wahr ist. Dass du noch da bist. Dass ich noch hier bin. Dass das noch wir sind.
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