Das Leben ist spontan; und selbst, wenn wir unterbewusst schon weitläufig wussten, worauf diese oder jene Begegnung hinauslaufen werden - Faszination werden nie geringer, Nähe existiert zum Anfassen und die Hingebung des einen ist das Hingeben des anderen.
Goldenes Verlangen verlangt nach Möglichkeiten, das alles ist spiegelnde Musik und Berührungsformeln gestalten die sekündlichen Melodien der Minuten.
Was gibt es bewegenderes, als sich an Straßenüberquerungen zu folgen und über die Liebe zum Asphalt von der warmen Kälte in die wärmere Wärme zu laufen?
Das ist die Sache mit dem Begehren; es verlangt gespürt zu werden. Mein Begehren des Glücks, doch Glück hat keinen Plural und ich denke, das ist vernünftiger für mich. Für jemanden, der täglich durch die Unendlichkeit der Herrlichkeiten getragen werden möchte.
In diesen Armen und in denen der gesamten Welt. Und danach möchte ich ablassen vom Worte zählen und Emotionsanalysieren, nur noch beruhigende Erfüllung finden, ohne zwingende Suche.
Die Dinge sagen, wie ich sie meine und in dieser Nacht die Träume unters Kopfkissen gelegt bekommen.
Ich denke, wenn mir damals jemand erzählte, wohin uns die Liebe führt - welche Gefühle vor uns liegen würden, ich habe mein Kinderlachen gelacht und dann schließlich gezögert, meine Augen zusammengekniffen, zweifelnd genickt und meine Vorstellungskraft reichte nicht aus.
Doch im selben Moment habe ich trotzdem beschlossen, später alles mit eigenem Herzen zu ergründen.
Denn ich habe schon immer daran geglaubt.

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