der Herbst
Ich will es wie der Herbst machen:
bunt werden in den Gedanken.
So dass es aussieht, als würde ich erblühen.
Und ab und zu will ich etwas ablegen;
aber nur das, was alt ist.
Es soll ein langer Herbst sein, so lange wie der Winter manchmal scheint.
Ganz spät nur soll nichts mehr von mir übrig sein,
nur noch das Gerüst.
Damit bald schon neues kommen kann.
Und ich will, dass man es sehen kann.
Weil die Farbenpracht sich mehr und mehr ausbreitet,
weil sie satter wird und in der Sonne leuchtet.
Man soll riechen können, dass sich etwas in mir tut
und im herabfallenden Laub tanzen können.
Die Wärme, die ich noch habe und von der man weiß,
dass sie bald vergeht,
die nimm' in dir auf!
Schließ' deine Augen und sei mit mir.
Leuchte mit mir, bis alles verglüht ist.
Sammle ein paar meiner Blätter auf,
trockne sie, um dir etwas von meinem bunt zu bewahren.
Un irgendwann, da zeig' es mir.
Damit ich sehen kann, was du sahst
und weiß, wer ich einmal war.
Und geb' dein Wissen an mich weiter: Fortwährend ändern wir uns.
Wir wachsen, wir blühen, wir leuchten und wir zerfallen.
Es ist immer das Gleiche, aber äußert sich jedes Mal aufs Neue ganz anders.
bunt werden in den Gedanken.
So dass es aussieht, als würde ich erblühen.
Und ab und zu will ich etwas ablegen;
aber nur das, was alt ist.
Es soll ein langer Herbst sein, so lange wie der Winter manchmal scheint.
Ganz spät nur soll nichts mehr von mir übrig sein,
nur noch das Gerüst.
Damit bald schon neues kommen kann.
Und ich will, dass man es sehen kann.
Weil die Farbenpracht sich mehr und mehr ausbreitet,
weil sie satter wird und in der Sonne leuchtet.
Man soll riechen können, dass sich etwas in mir tut
und im herabfallenden Laub tanzen können.
Die Wärme, die ich noch habe und von der man weiß,
dass sie bald vergeht,
die nimm' in dir auf!
Schließ' deine Augen und sei mit mir.
Leuchte mit mir, bis alles verglüht ist.
Sammle ein paar meiner Blätter auf,
trockne sie, um dir etwas von meinem bunt zu bewahren.
Un irgendwann, da zeig' es mir.
Damit ich sehen kann, was du sahst
und weiß, wer ich einmal war.
Und geb' dein Wissen an mich weiter: Fortwährend ändern wir uns.
Wir wachsen, wir blühen, wir leuchten und wir zerfallen.
Es ist immer das Gleiche, aber äußert sich jedes Mal aufs Neue ganz anders.
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